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Für meine handgefertigten Unikate verarbeite ich Limoges-Porzellanmasse, die sich durch einen einzigartigen Elfenbeinfarbton auszeichnet.

Die Stücke drehe ich auf einer auf der Töpferscheibe befestigten Platte. Die schlichte und ausgewogene, klar erkennbare Formgebung ist mir dabei besonders wichtig. Das gedrehte Stück wird zusammen mit der Platte abgehoben und nach einer möglichst gleichmäßigen Trocknung vorsichtig abgeschnitten.

Nach weiterer Trocknung bis zum lederharten Zustand drehe ich die Rohware behutsam ab. Das nachfolgende Bemalen mit Porzellanschlicker oder Engobe erfordert besonders viel Sorgfalt.

Der Schrühbrand erfolgt bei 950 Grad, anschließend glasiere ich mit einer transparent glänzenden Glasur. Dann erfolgt der Glattbrand bei 1250 Grad. Durch diese Herstellungsweise bekommt das Porzellan seine besonderen Eigenschaften. Es ist geschirrspülmaschinenfest, mikrowellengeeignet und backofentauglich. Außerdem lässt sich das Porzellan besonders leicht reinigen.

Einige Einzelstücke versehe ich mit Dekor aus Echtgold oder Platin und brenne diese ein drittes Mal bei 820 Grad.